Die ersten Pläne den Bürgern präsentiert - Rossbollengässle
im Bezirksbeirat
So könnte das Rossbollengässle also aussehen.
Das Architekturbüro Bez
und Kock stellte Anfang Februar die Pläne vor, die aus der Planungswerkstatt
im November 2006 resultierten.
Martin Bez präsentierte zwei Varianten, beide sehen eine Tiefgaragenlösung
mit der Einfahrt in der Rötestraße vor.
In beiden soll es eine topographische Oberflächengestaltung geben,
wobei das Wegerecht des Sanitärbetriebs dazu führt, dass weiterhin
eine Fahrbahn das Gelände in zwei Gebiete unterteilt.
Der Unterschied besteht in der Bebauung.
Auf dem Grundstück des ehemaligen Hotel Erika, das abgerissen werden
soll, plant Bez in der ersten Variante Anwohnergärten mit einem Grillplatz
in der Mitte.
In der zweiten Variante ein Wohnhaus, dass 62 Prozent der jetzigen Fläche
belegen soll. Auf der Bürgerversammlung wurde diese vonm den Anwohnern
einhellig abgelehnt.
Der Bezirksbeirat West nahm die Pläne auf der Sitzung am 27.2. wohlwollend
und zustimmend zur Kenntnis.
Die Grünen sprachen sich gegen eine Bebauung aus, der SPD-Vertreter
regte an, noch mal das Wegerecht näher zu beleuchten, und die CDU hatte
Bedenken gegen die Anwohnergärten.
Die Tiefgarage soll auf jeden Fall in die Planung mit aufgenommen werden.
Auch bei der Oberflächengestaltung existiert in der Bürgerschaft
und in der Anwohnerinitiative noch Diskussionsbedarf, die Spielfläche
erscheint auch angesichts der umliegenden Kindergärten als zu klein.
Auf einem weiteren Treffen werden die Entwürfe abermals beleuchtet
– daraus soll eine Vorlage für den Gemeinderat entstehen.
Ziel ist es, dass der Gemeinderat in seinen Haushaltsberatungen 2008/2009
im Herbst diesen Jahres die Mittel zur Verfügung stellt, dann die Planungen
konkretisiert und Baumaßnahmen begonnen werden können.
Präsentation Bez + Kock (pdf; 7,2 MB)